Stadtteilreport München Trudering

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Schon in der Steinzeit bewohnt, wurde der heutige Stadtteil des Bezirkes 15 Trudering-Riem im Osten der bayerischen Landeshauptstadt im Jahr 772 als Truhthering erstmals urkundlich erwähnt.

Geschichtliches über den Stadtteil München Trudering

Im späten 11. Jahrhundert gelangen große Teile Truderings an die Kirche. Im 12. und 13. Jahrhundert wächst der Ort. Nach der Gründung Münchens 1158 kaufen viele wohlhabende Patrizier Grund und Boden an der hier damals wichtigen Salzstraße aus Reichenhall / Salzburg. Im 16. und 17. Jahrhundert leidet die Gegend unter dem Dreißigjährigen Krieg. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wird das Gebiet des Erdinger Mooses durch den Bau des Hüllgrabens beginnend im Ortsteil Kirchtrudering entwässert. Im Jahr 1818 erfolgt die Gemeindebildung aus Kirch- und Straßtrudering.

Anfang des 20. Jahrhunderts entstehen diverse neue Siedlungen wie die Gartenstadt Trudering, Waldtrudering und Neu-Trudering. 1932 wird die Gemeinde nach München eingegliedert. Die Lebensqualität im Stadtteil wurde bis zu dessen Schließung im Jahr 1992 durch den früheren Flughafen München-Riem beeinträchtigt. Seither gilt Trudering jedoch als gehobenes Münchner Wohnviertel Münchens mit gut situierten Bewohnern. In den vielen Einfamilienhäusern und gepflegten kleinen Wohnanlagen leben, mit fast 15 Prozent Top-Verdiener-Haushalten, die kaufkraftstärksten Schichten der Stadt. Der Ortsteil Waldtrudering ist eine der teuersten Wohnlagen Münchens.

Kultur in Trudering

Der Truderinger Wald als größte zusammenhängende Waldfläche im Stadtgebiet sowie die teils noch vollständig erhaltenen dörflichen Strukturen sorgen darüber hinaus für zusätzliche Attraktivität. Wie zum Beispiel in der als Wohngebiet gleichermaßen beliebten Siedlung Michaeliburg oder in der Empelstraße und in der Kirchtruderinger Straße. Auch die historischen sakralen Bauten im Stadtteil verleihen der Gegend einen vielerorts nahezu komplett authentisch ländlichen Charakter.

So etwa die 1936 geweihte Kirche Sankt Peter und Paul im Lehrer-Götz-Weg und die bereits 1898 im neugotischen Stil erbaute Kriegergedächtniskapelle Michaeliburg in der Corinthstraße. Zahlreiche alte Brunnen und ehemalige Bauernhäuser mit blumengeschmückten Balkonen verstärken den Eindruck städtebaulicher bayerischer Tradition. Sehenswert und im Sommer munter sprudelnd sind beispielsweise der Friedrich-Ebert-Brunnen (Hochkönigstraße), der Schnitterinbrunnen (Damaschkestraße) und der Uta-Brunnen (Waldtruderinger Straße), der seinen Namen nach einer lokalen Legende über eine einst hier lebende Adelige erhielt. Diese Adelige soll mit ihrer Burg eines Tages plötzlich im Erdboden verschwunden sein. Nicht verschwunden, aber gänzlich umgebaut und umgewandelt wurde hingegen das Gelände und die Gebäude des bereits weiter oben erwähnten ehemaligen Flughafens Riem. Wo früher von morgens bis abends Flugzeuge starteten und landeten und für einigen Lärm sorgten, befindet sich heute der zweitjüngste Münchner Stadtteil Messestadt Riem. Dazu die neue Messe München samt 16 Messehallen auf 180.000 m² Ausstellungsfläche und 425.000 m² Freiflächen.

Gut besucht wird das Gewerbegebiet auch wegen des 1998 in Betrieb genommenen Kongresszentrums ICM (Internationales Congress Center München). Dort finden seither zahlreiche Hauptversammlungen internationaler Verbände und großer Wirtschaftsunternehmen statt. Zum gelungenen Ambiente der Messestadt Riem trägt auch der 2,5 Hektar große Messesee bei. Er ist an seinen Ufern zum Teil von Schilf bewachsene sowie von Kunstwerken gesäumt. Vor Ort liegt auch ein begehrtes Neubaugebiet mit Miet- und Eigentumswohnungen. Hier begannen 1998 die ersten Projekte für autofreies Wohnen, auch das erste Mehrfamilien-Passivhaus sowie das erste Mehrfamilien-Nullenergiehaus der Stadt stehen da.

Das mit gut 48.000 m² Fläche drittgrößte Münchner Einkaufszentrum Riem Arcaden bietet seinen Kunden, neben 120 Fachgeschäften bekannter großer Ladenketten, auch ein Parkhaus mit 2.600 Stellplätzen, Büroflächen, gut vier Dutzend Wohnungen sowie ein Hotel mit rund 250 Zimmern. Während der Messesee als künstlich angelegtes Gewässer nicht zum Baden geeignet und freigegeben ist, ist das Michaelibad am Ostpark in der Heinrich-Wieland-Straße samt Hallen- und Freibad im Sommer und Winter ein gut besuchter Treffpunkt für Jung und Alt. Eine große Wasserspiellandschaft und die weitläufige Saunalandschaft mit Dampfbad, Erd-Loft-Sauna, finnischer Sauna und Sanarium stehen den Besuchern dort zur Verfügung.

Im gut 56 Hektar großen Ostpark gibt es auch zahlreiche Spazierwege und Wanderpfade sowie Spielplätze, einen Skaterbereich und den 3,5 Hektar großen Ostparksee. Dieser See ist in der kalten Jahreszeit häufig Ziel von Schlittschuhläufern.

Verkehrsanbindung

Der zentrale Umsteigeknoten für den öffentlichen Nahverkehr im Stadtteil ist der U- und S-Bahnhof Trudering. Weitere U-Bahnhöfe sind Messestadt West, Messestadt Ost und Moosfeld. Verbindungen ins restliche Münchner Stadtgebiet bestehen auch von den beiden S-Bahnhöfen Gronsdorf und München-Riem.

Zusammenfassung

Wir hoffen, dass wir Ihnen mit diesem Stadtteilreport “München Trudering” einen kleinen Überblick darüber verschaffen konnten, was dieser Münchner Stadtteil zu bieten hat.

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  • Objekte aus dem Stadtteil München Trudering finden Sie, wenn aktuell angeboten, auf unserer Page “Immobilien”.
  • Weitere interessante Informationen über Quadratmeterpreise, Verkaufszahlen sowie Angebotspreise finden Sie in unserem immer wieder aktualisierten Marktbericht für den Stadtteil “München Trudering”.

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