Stadtteilreport München Milbertshofen

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Der Münchner Stadtbezirk 11 Milbertshofen-Am Hart, mit seinen drei Bezirksteilen Am Hart, Am Rieselfeld und Milbertshofen, liegt im Norden der bayerischen Landeshauptstadt und grenzt an die Gemeinde Oberschleißheim im oberbayerischen Landkreis München.

Geschichtliches über den Stadtteil München – Milbertshofen

Mitte des 12. Jahrhunderts wurde der heutige Bezirk als „Ilmungeshoven“ das erste Mal urkundlich erwähnt. Die baulichen Überreste, der bei einem Bombenangriff 1944 zerstörten alten St. Georgskirche, von 1507 in der heutigen Motorstraße, stellen das älteste Bauwerk Milbertshofens dar. Die Entwicklung zum vorrangig von Arbeitern und Angestellten bewohnten Quartier begann um die Jahrhundertwende. 1910 erhielt, das durch die rasante lokale Industrialisierung schnell wachsende, Milbertshofen den Status einer Stadt. 1913 erfolgte die Eingemeindung nach München. Zwischen den beiden Weltkriegen wurden die Arbeitersiedlungen Am Hart, Kaltherberge und Neuherberge errichtet. 1922 bezog BMW seinen Stammsitz an der Lerchenauer Straße östlich des damaligen Oberwiesenfeldes und heutigen Olympiaparks. 1941/42 befand sich das Arbeits-, Sammel- und Deportationslager für Münchner Juden an der Ecke Knorrstraße/Troppauer Straße. Nach 1945 siedelten sich weitere Unternehmen vor Ort an. Ab 1963 gab der neue Euroindustriepark im östlich benachbarten Stadtteil Freimann wirtschaftliche Impulse.

Kultur in München – Milbertshofen

Seit 2003 entsteht auf der Heidefläche Panzerwiese das neue Siedlungsgebiet Nordheide mit bislang über 2.500 Wohnungen, einer Studentenwohnanlage, einem Schul- und einem Kirchenzentrum, mehreren Kindertagesstätten und einer Kinder- und Jugendfreizeitstätte.

Milbertshofen-Am Hart ist überregional vor allem auch als Standort des von Mitte der 1960er bis Anfang der 1970er erbauten Olympiaparks für die Sommerspiele 1972 bekannt. Auf dem 850.000 m² großen Gelände fanden und finden seither neben zahlreichen Sportveranstaltungen auch Konzerte, Messen und Ausstellungen statt.
Die Grünanlage zwischen Dachauer Straße, Lothstraße, Moosacher Straße, Landshuter Allee, Schleißheimer Straße, Winzererstraße und Lerchenauer Straße sorgt als weitläufiges Naherholungsgebiet für hohe Lebensqualität bei den Anwohnern. Zu diesen zählen auch die bereits erwähnten Fahrzeughersteller von BMW, deren wie ein Vierzylinder geformtes Hauptverwaltungsgebäude sich gemeinsam mit dem im Volksmund als „Weißwurstkessel“ geläufigen BMW-Museum schon seit 1973 in unmittelbarer Nachbarschaft befindet.

Neueren Datums ist hingegen die von 2003 bis 2007 als Ausstellungs-, Erlebnis- und Veranstaltungsstätte erbaute BMW Welt nebenan. Etwas früher entstand der im Jahr 2004 eröffnete und gut 74.000 m² große Petuelpark zwischen der Knorrstraße, Belgradstraße und Leopoldstraße, welcher mit der Begegnungsstätte Generationengarten, weitläufigen Grasflächen und Themengärten sowie dem Nymphenburg-Biedersteiner Kanal und den zahlreichen Kunstwerken ebenfalls zur großen Beliebtheit dieses Teils von Milbertshofen als Wohngebiet beiträgt.

Mit jährlich ca. 45.000 Besuchern ähnlich populär ist auch das im Jahr 2005 eröffnete Kulturhaus Milbertshofen am Curt Mezger Platz an der Ecke Keferloher und Schleißheimer Straße. Das im Rahmen des Bund-/Länderprogrammes „Soziale Stadt“ finanzierte Kulturzentrum beherbergt heute u.a. ein Kino und ein Café sowie über ein Dutzend mietbarer Räume zwischen 25 bis 268 m² Größe.

Hinsichtlich seiner einst recht einheitlichen und homogenen Bevölkerungsstruktur hat sich der Bezirk Milbertshofen-Am Hart seit etwa Mitte der 1980er Jahre tendenziell dem Rest Münchens angeglichen. Zwar hat der Bezirk noch immer einen hohen Anteil von Familien mit Kindern sowie den mit über 38 Prozent stadtweit höchsten Ausländeranteil. Durch die Sanierung vieler Sozialbauten und den Neubau moderner Wohnanlagen zum Beispiel in Harthof im Bereich Röblingweg/Lieberweg hat Milbertshofen jedoch als bislang noch relativ erschwingliche Wohngegend im sonst eher teuren München deutlich an Attraktivität auch für den Mittelstand gewonnen.

Maßgeblichen Anteil an dieser Aufwertung hatte auch die im Jahr 2002 erfolgte Eröffnung des Petueltunnels, welche zu einer spürbaren Verkehrsberuhigung auf dem bis dahin stark befahrenen Petuelring beigetragen hat. Seit der Inbetriebnahme des Tunnels ist der Bezirk über den weiter oben bereits erwähnten Grünzug des kurze Zeit später neu angelegten Petuelparks auch mit den benachbarten Bezirken Schwabing-West (Stadtbezirk 4) und Schwabing-Freimann (Stadtbezirk 12) verbunden, was zusätzlich zur weiteren atmosphärischen Auflockerung der Wohngegend sorgte.

Infrastruktur in Milbertshofen

Seit der Jahrtausendwende ist die Einwohnerschaft von Milbertshofen-Am Hart auf einer Fläche von gut 1.300 Hektar dementsprechend von gut 60.000 auf aktuell knapp 74.000 gestiegen. Insgesamt fast 5 Dutzend Kindertageseinrichtungen, 8 Grundschulen sowie 4 Mittel- und Hauptschulen zum Teil mit sonderpädagogischer Förderung bilden eine gute Infrastruktur für den hier lebenden Nachwuchs. Dessen Eltern schätzen den im Bezirk stark vertretenen Arbeitgeber BMW AG, auch im sog. „Gewerbegürtel“ am Frankfurter Ring zwischen Milbertshofen und Am Hart haben sich zahlreiche Unternehmen mit Bedarf an qualifizierten Arbeitnehmern niedergelassen.

Zusammenfassung

Wir hoffen, dass wir Ihnen mit diesem Stadtteilreport “München Milbertshofen” einen kleinen Überblick darüber verschaffen konnten, was dieser Münchner Stadtteil zu bieten hat.

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