Immobilienmakler und Gehalt – wieviel verdient man als Makler?

01.07.2017

Der Beruf des Immobilienmaklers gilt allenthalben als attraktiv aufgrund der abwechslungsreichen Tätigkeit mit persönlichen Kundenkontakten und der aussichtsreichen Verdienstmöglichkeiten. Doch wie sieht es denn nun wirklich aus mit dem Immobilienmakler-Gehalt – was verdient ein Immobilienmakler in Deutschland?

Ganz klassisch gehören Makler durchaus zu den Besserverdienern. Für zutreffende Aussagen über das wirkliche Gehalt von Immobilienmaklern geht es aber nicht ohne Differenzierung – tatsächlich gibt es große Unterschiede. Zunächst einmal ist das Gehalt eines Immobilienmaklers sehr stark abhängig vom eigenen Erfolg bei seinen Abschlüssen. Das gilt sowohl für selbständige wie auch für angestellte Makler. Auch die Region, in der der Makler tätig ist, macht einen Unterschied. Ein Immobilienmakler München verdient statistisch mehr als ein Makler in Brandenburg. Und derlei Faktoren gibt es viele. Schauen wir uns das näher an:

 

Angestellte Makler

Anstellungsmöglichkeiten für Immobilienmakler gibt es hauptsächlich in Immobilienbüros, Immobilienfirmen und Banken bzw. Sparkassen. Das Gehalt eines angestellten Immobilienmaklers ergibt sich aus einem festen Einkommen plus einem erfolgsabhängigen Provisionsanteil, er wird also zu einem bestimmten vertraglich vereinbarten Teil am Verkaufserfolg beteiligt. Das Internetportal gehaltsvergleich.de hat anhand der Befragung von über 300 Immobilienmaklern ermittelt, dass sich die monatlichen Gehälter von Maklern in Deutschland normalerweise im Rahmen von ca. 1.900 bis 5.800 € bewegen, der Durchschnitt wurde mit ca. 2.900 € pro Monat beziffert.

Eine stark modifizierende Rolle spielen aber sowohl die Tätigkeitsregion als auch das Alter des Maklers. So verdient ein 25-jähriger Makler im Schnitt rund 2.450 € pro Monat, ein 50-jähriger etwa 3.750 €. Für den Norden Deutschlands wurde (unabhängig vom Alter) ein Durchschnittsgehalt von etwa 2.350 € pro Monat errechnet, für den Süden rund 3.250 € pro Monat. Ebenso gibt es ein deutliches West-Ost-Gefälle, wobei das Gehalt von Immobilienmaklern im Westen deutlich höher liegt als im Osten (ausgenommen in Berlin). Ein weiterer Gehaltsfaktor ist die Mietarbeiterzahl der Immobilienfirma, je mehr Mitarbeiter, desto höher in der Regel das Gehalt.

Große Auswirkungen auf das Gehalt hat beim Berufseinstieg der Ausbildungsabschluss, den man mitbringt, das zeigen Zahlen des ImmobilienZeitung-Karriereführers. Angefangen beim Immobilienkaufmann/-frau mit durchschnittlich ca. 2.400 € pro Monat steigert sich das Einstiegsgehalt mit höheren Abschlüssen von Berufsakademien, Bachelorabschlüssen bis hin zu durchschnittlich ca. 3.250 € pro Monat durchschnittlich bei Masterabschlüssen. Zusätzliche Spezialisierungen vergrößern die Chance auf ein höheres Gehalt.

Voll im Berufsleben angekommen ist das Gehalt eines angestellten Immobilienmaklers natürlich auch eine Frage der Position im Unternehmen. Immobilienfachkräfte verdienen demnach im Schnitt gut 4.000 € pro Monat, Führungskräfte mit gut 8.000 € gut doppelt so viel. Wer es in die Chefetagen schafft, darf sich über noch deutlich mehr Gehalt freuen, Geschäftsführer erreichen pro Monat durchschnittlich etwa 40.000 € bzw. ein Jahresgehalt von ca. 500.000 €.

Mitunter gibt es natürlich auch von Monat zu Monat bzw. auch von Jahr zu Jahr etwas Schwankungen nach unten oder nach oben, da auch die Gehälter von angestellten Immobilienmaklern normalerweise an die Abschlusserfolge gekoppelt sind. Es gibt, wie bereits angeführt, ein relativ niedriges Fixgehalt, das durch Provisionsanteile bei erfolgten Abschlüssen ordentlich aufgestockt werden kann. Gelingen in einem bestimmten Zeitabschnitt nur wenige Abschlüsse, fällt auch das Gehalt entsprechend niedriger aus und umgekehrt. Das Gehalt eines Immobilienmaklers ist daher sehr stark vom eigenen Engagement und vom Erfolg bei Verkaufs- bzw. Vermietungsabschlüssen abhängig.

 

Selbständige Makler

Noch viel stärker hängt natürlich das Gehalt des selbständigen Maklers vom Erfolg bei seinen Abschlüssen ab. Es gibt kein Fixgehalt, allerdings bekommt er im Vergleich zum angestellten Makler bei jedem Abschluss die Vermittlungsprovision in voller Höhe ausgezahlt, diese gibt es aber nur im Erfolgsfall.

Im Schnitt erreicht der Umsatz, den selbständige Immobilienmakler mit ihren Vermittlungsprovisionen erwirtschaften, zwischen 30.000 und 72.000 € pro Jahr, pro Monat also zwischen 2.500 und 6.000 €. Allerdings muss der selbständige Immobilienmakler davon alle anfallenden Kosten für den Betrieb seines Immobilienbüros, Mieten, Personalkosten, Werbung, Steuern bestreiten. Was dann noch übrig bleibt, ist sein Brutto-Gehalt. Als Anhaltspunkt: Der Immobilienverband Deutschland rechnet bei 70.000 € Jahresumsatz oder ca. 6.000 € Umsatz pro Monat mit einem Bruttomonatslohn von rund 3.000 €, den sich ein selbständiger Makler selbst auszahlen kann, wovon die üblichen Bruttolohnkosten, wie Einkommenssteuer, Krankenkasse, Altersvorsorge etc. noch abgehen.

Zudem handelt es sich bei alldem um reine Durchschnittsgehälter. Es gibt beim Selbständigen Zeiten mit vielen Abschlüssen und Zeiten mit wenigen bis gar keinen erfolgreichen Abschlüssen. Das Gehalt kann also von Monat zu Monat stark variieren, in mauen Zeiten kann das Gehalt also ziemlich gering ausfallen und sogar bei Null stagnieren. Und natürlich gibt es vom Durchschnitt her betrachtet ebenfalls Faktoren wie die Tätigkeitsregion, die Einfluss auf das Gehalt des Maklers haben. Jedoch hängt bei einem selbständigen Makler der Erfolg und damit auch sein Gehalt in noch größerem Ausmaß von der Person des Maklers, seinen Strategien und seinem Engagement ab.

Für einen guten erfolgreichen Makler gibt es beim Gehalt kaum Grenzen nach oben. Vor allem, wenn er es schafft, sich als Luxusmakler im Luxusimmobiliengeschäft zu etablieren. Die eigentliche Arbeit des Maklers ist im Grunde dieselbe wie im übrigen Immobiliengeschäft, allerdings lassen sich aufgrund der höheren Immobilienwerte wesentlich höhere Provisionen realisieren. Wer sich einen entsprechenden Kundenstamm aufbauen und in diesem Segment Fuß fassen kann, für den tun sich enorme Gehaltsmöglichkeiten auf.

 

Herzlichst,

Rainer Fischer
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Bildnachweis: nito | bigstockphoto.com

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